Kartoffelspezialitäten im Test

Ich liebe es immer wieder neue Kartoffelspezialitäten aus unterschiedlichen Ländern kennenzulernen. Ich habe mehrere Favoriten zu denen unter anderem Hashed Browns gehören: klein geschredderte, angebratene Kartoffeln, wie man sie z.T. in den USA zum frühstücken bekommt. In Deutschland muss man lange suchen, bis man irgendwo welche findet.

Lange habe ich gesucht, bevor ich diese Seite gefunden habe, wo unterschiedlichste Frühstücksrestaurant in Berlin und Umgebung aufgelistet sind, gefunden habe. Viele Rezensionen machen die seite zwar nicht objektiv, aber das kann eine Seite auch nicht sein, die sich um Essen dreht. Dort gibt es einen Laden der American Breakfast anbietet und siehe da, sie haben Hashed Browns. Ein Traum war es, als ich sie zum ersten Mal außerhalb der Staaten essen durfte.

Was mir natürlich auch sehr gefällt, sind Rösti, die ich mit einer Leidenschaft esse. Klar, kann man sie auch einfach im Backofen machen, aber am besten sind sie selbstgemacht. Davon hatte ich schon lange keine mehr. Zuletzt letzten Winter, als wir zum Skifahren in Südtirol waren. Das Restaurant war klasse und unser Chalet war keine 5 min zu Fuß entfernt. Das die Lage im Endeffekt so toll ist, haben wir nicht erwartet.

Im letzten Eintrag bin ich auf meine Vorliebe für die Irische kartoffellastige Küche eingegangen. Wenn ich dort jetzt eine Speise nennen müsste, die mir am besten schmeckt, wäre es wohl Shephard's Pie. Das ist ein Schalengericht, bei dem eine Hackfleischmischung die erste Schicht bildet, die bedeckt wird von Kartoffelpüree. Das ganze wird noch kurz in den Ofen geschoben, damit die Oberfläche leicht knusprig wird. Ich muss wieder nach Irland! Habe mich schon wieder auf irland-tips.de erwischt, wie ich nach Orten schaue, die ich noch sehen wollte. Vielleicht wird es ja wieder nächten Urlaub.

3.8.11 16:20, kommentieren

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Die Geschichte der Kartoffel

Viele Leute wissen gar nicht, dass sie noch vor 500 Jahren gar nicht in den Genuss eine Kartoffel gekommen wären. Damals war sie ein ganz neuartiges Gewächs aus dem frisch entdeckten Kontinent Amerika, mit dem die Leute nichts wussten anzufangen.

Anfangs war die Kartoffel sogar in ganz schlechtem Licht. Ihr Potenzial als Grundnahrungsmittel wurde erkannt und sie wurde Bauern vorgeschlagen anzupflanzen. Die Leute, die anfingen Kartoffeln anzubauen verstanden jedoch nicht, dass man die Knolle essen sollte und vergifteten schnell an der Pflanze. Die, die den Erdapfel aßen probierten sie roh, was ihnen natürlich auch nicht gefiel. Die Wende in Deutschland kam dank Friedrich II von Preußen, der die Knolle als Volksnahrungsmittel sah in Zeiten in denen Hungersnot und Misernte nicht selten waren.

Der "alte Fritz" hatte eine gute Idee:Um dem gemeinen Volk den Wert der Kartoffel zu zeigen, ließ er seine Kartoffelfelder von Soldaten bewachen. Dies drückte unmisverständlich aus, dass die Kartoffel wertvoll ist und so begann der Siegeszug der Knolle durch Preußen und ferner ganz Deutschland. Ich bin auf einem Kartoffelfeld bei Berlin gewesen, von dem mir von den Einwohnern verichert wurde, dass es schon zu Zeiten des alten Fritz eines war. Wer hätte gedacht, dass ich zufälligerweise eine Wohnung buchen würde, die 250 Jahre zuvor tatsächlich Blick auf ein Feld gehabt hätte, das von Soldaten Preußens überwacht worden wäre. Ausgerechnet ich Kartoffelnase.

Wer mehr über die Geschichte des Erdapfels in Deutschland und der Welt erfahren möchte, kann sich auf dieser Seite hier schlau machen , wenn er mit Informationsfluten klarkommt. Ich war auch etwas überwältigt, aber die Materie finde ich ja interessant, wie ihr wissen solltet.

Was ich auch interessant finde ist, dass ausgerechnet wir Deutschen als Kartoffeln bezeichnet werden, obwohl andere Länder diese Bezeichnung deutlich mehr verdienen würden. Nimmt man Irland zum Beispiel, da muss ich aus Erfahrung dieser Seite Recht geben: außer Fleisch und Erdäpfeln bekommt man nicht allzu viel dort auf den Tisch. Das sind die wahren Kartoffeln!





1 Kommentar 3.8.11 15:49, kommentieren

Was ich für ein bin...

"Ich bin eine Kartoffel und ich bin cool damit." hat Jan Delay in seinem Lied "Kartoffel" gesungen. Dies bezieht sich darauf, dass Deutsche beleidigendermaßen von Einwanderern Kartoffeln genannt werden. Ich fasse das nicht als Beleidigung auf. Im Gegenteil! Wie könnte ich, bei den rohen Mengen, die ich an Kartoffeln konsumiere.

 

Ja man könnte schon sagen, dass ich ein Leibgericht habe oder besser eine Lieblingszutat. Ich kombiniere Kartoffeln unheimlich gern und lasse mich von den unterschiedlichen Küchen der Welt in der Hinsicht inspirieren. Am liebsten habe ich aber immernoch die guten alten deutschen Bratkartoffeln. Die schmecken einfach nach Heimat

 

Lest meine Seite weiter, wenn ihr tolle Ideen, Infos und Rezepte rund um den Erdapfel haben wollt.

3.8.11 12:42, kommentieren